Tipps zur Anwendung von Barcodes

Hier ein paar Dos und Don’ts zur Anwendung von Strichcodes:


100% – normal


80% – minimal

1. Vergrößern und Verkleinern

Von der 100-%-Größe (etwa 33 * 25 mm) darf proportional bis auf 200% vergrößert und bis auf 85% verkleinert werden. 80% geht auch noch, darf aber auf keinen Fall unterschritten werden (es besteht noch die Möglichkeit des Beschnitts von oben, diehe Punkt 3.). Generell ist vergrößern besser als verkleinern.


Guter Kontrast


Schlechter Kontrast

2. Farbe / Kontrast

Am besten ist folgende Farbwahl: Schwarz für die Balken, Weiß für den Hintergrund.

Eine andere Farbgebung ist erlaubt (jedoch nicht empfohlen), solange der Kontrast groß genug ist. Die Balken müssen immer dunkler sein als der Hintergrund.


Beschnitt von oben


Verzerrt


Produktedesign à la Aldi


3. Beschneiden von oben

Balkencodes dürfen von oben her beschnitten werden, damit der Code schmaler (= weniger hoch) wird. Die Strichhöhe von 10 mm sollte jedoch nicht unterschritten werden. Im Extremfall kann der Code auch nur 5 mm hoch sein, z.b. auf Bleistiften etc. Das Laser-Lesegerät dürfte jedoch hier eher Mühe haben bzw. muss genau ausgerichtet werden.

Es ist besser, wenn der Barcode nicht verzerrt dargestellt wird, d.h. unproportional vergrößert/verkleinert. (Der Barcode wäre nach wie vor mit Laser lesbar, aber die Zahlen werden schwerer zu erkennen.)

Die Barcodes dürfen nach oben verlängert und ins Verpackungsdesign eingebaut werden (wie z.B. Aldi es praktiziert, wo Strichcodes teilweise um die ganze Verpackung herum gehen).


Auch möglich: ganz schmal – der unterste ist nur 5 mm hoch. Die Zahlen der EAN wurden an einer andern Stelle angebracht.

4. Druckqualität

Die Druckqualität muss gut sein. Sobald Unschärfen entstehen, fangen die Probleme an. Diese Gefahr besteht vor allem bei eingefärbten Codes, wenn nicht ganz registergetreu gedruckt wird.

Einen Praxistest können sie in jedem Geschäft mit Scannerkasse machen. Oder auch mit einer Smartphone-App, die Barcodes lesen kann. Sobald eine Reaktion vorliegt (z.B. ein akustisches Signal), hat der Laser bzw. die Kamera den Code erkannt, jedoch nicht das Produkt, denn dieses ist ja nicht im Sortiment des Ladens vorhanden, d.h. nicht im Kassensystem (oder in der App-Datenbank) erfasst. Es dürfte also beim Test zu einer «Artikel-nicht-gefunden»-Fehlermeldung kommen. Der Code als solches wurde jedoch erfolgreich erkannt.

Ein Problem liegt vor, wenn das Kassensystem der die App überhaupt keine Meldung ausgibt, d.h. den Code nicht erkennen kann. In solchen Fällen dürfen Sie sich gerne an uns wenden (bitte Bild des Barcodes mitsenden).

Wir kreieren auch Etiketten / Labels für Ihr Produkt und helfen Ihnen gerne bei der grafischen Umsetzung.

Möchten Sie noch mehr erfahren? Hier sind unsere häufig gestellten Fragen (FAQ).